Thermorollen sind im Großen und Ganzen eigentlich nichts anderes als Kassenrollen aus Thermopapier. Thermorollen dienen der Quittung von beispielsweise Einkäufen in Supermärkten. Die Kunden, die die Ware bezahlen, erhalten dann einen so genannten Kassenbon und oft werden hierfür Thermorollen benutzt.
Thermorollen bestehen nicht wie normale Kassenrollen oder Bonrollen aus normalem Papier, sondern aus so genanntem Thermopapier. Thermorollen sind also auf der zu bedruckenden Seite mit einer speziell thermosensitiven Schicht ausgestattet. An den zu bedruckenden Stellen wird das Papier punktuell erhitzt.
Die thermosensitive Schicht der Thermorollen besteht aus Pigmenten, Farbbildner, Hilfsstoffe, Binder und Entwickler, die einen meist schwarzen Farbton bilden, sobald sie erhitzt werden. Auf geeigneten Thermorollen lassen sich durch unterschiedliche Drucktemperaturen sogar Drucke in verschiedenen Farbtönen realisieren.
Thermorollen sollten nicht direkter Sonnenstrahlung, keinen Weichmachern und keiner zu großen Wärme ausgesetzt werden, um das Schriftbild möglichst lange zu erhalten. Auch das ständige Tragen in einem Geldbeutel aus Leder kann das Schriftbild verblassen lassen, denn Gerbstoffen sollte mal Thermorollen auch nicht aussetzen.
Der Vorteil einer Thermorolle und des Thermodrucks an sich ist zum Beispiel der, dass man ohne weitere Vebrauchsmaterialien auskommen kann. Farbbänder und solche Dinge werden nämlich nicht benötigt. Die Forschung steht natürlich nicht still und ist dabei Thermorollen zu entwickeln, deren Papier in der Lage ist für spezielle Anwendungen sich mehrfach wieder beschreiben und löschen lässt.