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Fahrzeughandel


Alles ändert sich. Auch der Fahrzeughandel. Während es bis jetzt so war, dass es für eine Marke von Autos einen Fahrzeughandel gibt, wird es wohl in Zukunft so sein, dass es für mehrere Marken von Autos einen Fahrzeughandel gibt. Man spricht dann von Mehrmarkenvertrieb. Den Autohäusern wird also somit ermöglicht durch den zeitweise manchmal vorhandenen Schwächen von Marken entgegenzuwirken, da sie ja noch Autos von anderen Marken anbieten.     
 

Für einen Fahrzeughandel, der schon die ganze Zeit große Megaumsätze gemacht hat, wird das heißen, dass noch größere Umsätze gemacht werden. Und wir reden hier von Fahrzeughandel, die auch Megadealer genannt werden. Umsätze in Höhe von über 1 Milliarde Euro pro Jahr werden bei diesen Megadealern verzeichnet. In den nächsten zehn Jahren werden diese Fahrzeughandel wohl ein Umsatzplus von rund 200 Prozent haben. Ebenso der Markanteil wird bis zum Jahre 2015 stetig steigen.

Bei einem normalen Fahrzeughandel, der pro Jahr etwa 250 Millionen bis zu 1 Milliarde Umsatz verzeichnet, wir der Umsatz wohl um 36 bis 53 Prozent steigen. Aber nicht nur in Deutschland folgt Fahrzeughandel immer mehr diesem Trend des Mehrmarkenvertriebs, sondern auch in der Schweiz hat man vor die Umsatzzahlen bis ins unermessliche zu steigern. In den folgenden Jahren wird also der Fahrzeughandel revolutioniert. Ein Autohaus wird dann nicht nur eine Marke eines Autos anbieten, sondern zwischen zwei und vier verschiedenen Marken.

Das hört sich zwar alles schön und gut an, aber natürlich gibt es wie überall einen Verlierer bei der ganzen Sache. Vor allem der kleine Fahrzeughandel wird es hart treffen. Vom kleinen Fahrzeughandel wir bei einem Jahresumsatz von unter 10 Millionen Euro gesprochen. Momentan verzeichnet der kleine Fahrzeughandel einen Marktanteil von 45 Prozent. Dieser Markanteil wird allerdings im laufe der nächsten Jahre sinken. Experten rechnen damit, dass man dann nur noch einen Marktanteil von etwa 29 Prozent hat.